PRT - periradikuläre Therapie

Das Orthopaedicum Frankfurt behandelt viele Fälle u.a. mit den Diagnosen:

  • Bandscheibenvorfall
  • Foramenstenose
  • Spinalkanalstenose
  • Facettenzysten
  • uv.a.

mit einer periradikulären Therapie. 

Die Spezialisten hierfür sind Dr. Nicolas Gumpert und Dr. Gerret Hochholz.

Was ist eine periradikuläre Behandlung (PRT)?

Eine periradikuläre Therapie (PRT) ist ein schmerztherapeutisches Verfahren mit dem ein Bandscheibenvorfall oder Nervenwurzelirritationen und anderen Rückenerkrankungen behandelt werden können.
Bei einer PRT wird unter computertomographischer Bildgebung (CT gestützt) ein Medikament in die Nähe der austretenden Rückenmarksnerven an die Wirbelsäule gespritzt wird.

Wer profitiert von einer PRT?

Bei einer Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibengewebe aus der Bandscheibe aus und drückt auf das Rückenmark und oder den austretenden Nerven.
Dieses verursacht die Schmerzen, Taubheit oder gar Lähmung.
Ziel jeder Therapie ist es, den Druck vom Nerven bzw. dem Rückenmark schnell zu nehmen. 
Bei beginnenden neurologischen Problemen durch den Druck, z.B. Kribbeln oder Gefühlsarmut muss schnell eine Entlastung erfolgen, um einen Schaden am Nerven oder Rückenmark anzuwenden.
Um abschwellende Medikamente möglichst nah an die Wirbelsäule zu infiltrieren (Spritzen) legen wir unsere Patienten in eine offenes CT und führen eine Nadel direkt an den Bandscheibenvorfall und spritzen in der Regel ein stark abschwellendes Wirkstoffgemisch an den Bandscheibenvorfall.
Nach einem Zeitkorridor von einigen Tagen beginnt das geschwollene Gewebe und der Bandscheibenvorfall durch Wasserentzug abzuschwellen, was der Patient durch Verbesserung der Neurologie und Reduzierung der Schmerzen wahrnimmt.
Durch eine periradikuläre Therapie (PRT) kann also eine vollständige Wiederherstellung bei einem Bandscheibenvorfall ohne OP erreicht werden.

Wie funktioniert eine periradikuläre Therapie?

Die periradikuläre (um den Nerven herum) Infiltationstherapie (Spritzenbehandlung) ist ein hochpäzises Verfahren, was durch Kontrolle durch eine Computertomographie (CT) punktgenau Medikamente an Bandscheibe und den austretenden Rückmarksnerven, der Schmerzen mit Ausstrahlung in das Bein verursacht, gezielt angespritzt werden kann.
Das Medikament kommt also direkt an die Ursache der Beschwerden und kann daher den größtmöglichsten Effekt erzielen.

Um eine möglichst große Wirkung zu erzielen, wird meistens eine Serie von 3-5 periradikulären Therapien durchgeführt.
Wenn zeitgleich eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke vorliegt sollte, kann parallel auch eine Behandlung der kleinen Wirbelgelenke mit Hyaluronsäure (medizinisch als Facettentherapie) durchgeführt werden.

Beschriftet CT - Schnitt bei der PRT

CT Schnitt bei einer PRT
  1. Orientierungsdraht auf der Rückenoberfläche
  2. Infiltrationsplanung: Tiefe und seitlicher Abstand zum Orientierungsdraht (PRT Behandlung)
  3. Becken
  4. Nervenwurzelabgang 1. Sakralwurzel (S1) rechts
  5. Wirbelkörper
  6. Wirbelgelenk
  7. Wirbelbogen (Lamina)
  8. Wirbeldornfortsatz
  9. Wirbelkanal

Wie wird eine PRT Behandlung durchgeführt?

Bei einer periradikulären Therapie (PRT) wird zunächst eine Markierung entlang der Dornfortsätze der Lendenwirbelsäule geklebt (siehe Abb 1.). Dieses Markierung dient der Orientierung.
Anhand dieser Orientierung kann der Abstand des Eintrittspunktes der Nadel auf der Haut auf den Millimeter genau durch einen Laser bestimmt werden. Weiterhin kann im CT Bild exakt die Lage des Nerven und Bandscheibenvorfalls bestimmt werden (siehe Abb. 2).
Hieraus kann man errechnen, wie tief die Nadel platziert werden kann, um möglichst viel Wirkstoff an den Nerven / Bandscheibe zu spritzen, ohne jedoch Strukturen zu verletzen.
Auch wenn sich das Verfahren für den medizinischen Laien gefährlich anhört, handelt es sich um eine schmerzarmes aber effektives Verfahren bei Bandscheibenvorfall und Nervenwurzelreizungen.

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