Magnetfeldtherapie

Wirkweise der Magnetfeldtherapie

Bereits vor ca. 2000 Jahren wurde bei den chinesischen Medizinern der Einsatz von magnetischen Steinen zur Unterstützung der Heilung beschrieben. 

Die Wirkweise der Magnetfeldtherapie ist noch nicht letztendlich geklärt.
Magnetfelder verursachen im Körper elektrische Spannungen.
Man geht davon aus, dass durch das Magnetfeld die Durchblutung und der Zellstoffwechsel gefördert wird und damit die Selbstheilungskräfte des Patienten unterstützt werden.

Wie funktioniert die Magnetfeldtherapie?

Zur Herstellung des statischen Magnetfeldes werden Spulenmatten verwendet, auf denen der Patient während der Anwendung liegt.
Durch die gleichmäßige Ausbreitung des Magnetfeldes wird bei dieser Anwendung der gesamte Organismus erreicht.

Anwendungsgebiete

Der Einsatzbereich der Magnetfeldtherapie sind besonders die sogenannten degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule.
Hierunter fallen:

  • Bandscheibenschäden
  • Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettensyndrom)
  • Kniearthrose
  • Hüftarthrose
  • Arthrose der Hand- und Fingergelenke

Besonders geeignet ist die Magnetfeldtherapie für die sogenannte Polyarthrose. Hierunter versteht man das gleichzeitige Bestehen arthrotischer Veränderungen an vielen Gelenken, verursacht durch eine allgemeine Knorpelschwäche.

Anwendungshäufigkeit

Um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen, sollte eine gewisse Regelmäßigkeit der Anwendungen erfolgen. In der Anfangsphase sind zwei Anwendungen pro Woche empfehlenswert. Im Verlauf - mit Verminderung der Beschwerden - kann von einem wöchentlichen Rhythmus auf einen monatlichen übergegangen werden, um den Therapieerfolg dauerhaft zu stabilisieren.

Was merkt man bei der Magnetfeldtherapie?

Das Magnetfeld kann man nicht spüren. Manche Anwender berichten jedoch von einem Wärmegefühl oder einem leichten Kribbeln durch die Anwendung.

Ausschlusskriterien

Die Anwendung bei körperlich gesunden Menschen in Rahmen einer Arthrosetherapie ist ungefährlich.
Patienten, die elektronische Implantate, wie beispielsweise Herzschrittmacher oder implantierte Hörgeräte besitzen, sollten keiner Magnetfeldtherapie unterzogen werden, da durch das Magnetfeld die Funktion der Implantate dauerhaft geschädigt werden kann.

Achtung: Gefahr für Kreditkarten

Alle Karten mit einem Magnetstreifen, wie beispielsweise Kredit-, Bank- oder EC-Karten, aber auch der Parkschein aus einem Parkhaus können durch das Magnetfeld unlesbar gemacht werden. Daher müssen alle gefährdeten Karten vorher abgelegt werden.

Kosten

Die Kosten einer Magnetfeldtherapie werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen.
Die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Behandlungskosten, teilweise ist vorher eine Kostenübernahmeanfrage notwendig.

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