Kreuzbandriss: Diagnose

Der Kreuzbandriss ist eine schwere und komplexe Verletzung des Kniegelenks. 

Bei der Diagnostik und Therapie eines Kreuzbandrisses ist ein erfahrenes Ärzteteam gefragt, um einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln.

Lassen Sie sich bei einem Kreuzbandriss von den Kniespezialisten im Orthopaedicum Frankfurt beraten.

Hier geht es zur Terminvereinbarung.

 

Wie wird ein Kreuzbandriss diagnostiziert?

Zur Diagnose einer Kniegelenkserkrankung oder -verletzung sind folgende Untersuchungsmethoden sinnvoll:

  • körperliche Untersuchung
  • Röntgenbild
  • Kernspintomographie/Magnetresonanztomographie (MRT)

 

 

Untersuchung des Kniegelenks

Bei einer frischen Verletzung mit einem Kreuzbandriss im Kniegelenk kann das betroffene Bein oft nicht belastet werden oder es wird geschont.

Das Kniegelenk kann angeschwollen sein. Ursache dieser Schwellung ist oftmals ein Erguss oder eine Einblutung in das Kniegelenk (Hämarthros). Besteht ein starkes Spannungsgefühl und kann auch bei einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) Flüssigkeit im Gelenk nachgewiesen werden, kann eine Punktion des Gelenks notwendig werden.

Bei einer frischen Verletzung ist die Beweglichkeit schmerzbedingt oft nicht prüfbar. Auch das für einen Kreuzbandriss typische "Schubladenphänomen" oder auch die Prüfung in Hinblick auf eine Instabilität ist in dieser Situation oft nicht möglich. Einer klinischen Untersuchung sind somit Grenzen gesetzt. 

Bei einer länger zurückliegenden Verletzung ist das Bewegungsausmass in der Regel besser prüfbar. Auch die Untersuchung der Instabilität des Kniegelenks, die durch den Kreuzbandriss bedingt ist, kann zu diesem Zeitpunkt aussagekräftiger sein.

Letztlich führen die Beschreibung des Unfallmechanismus, die Ergebnisse der klinischen Untersuchung des Kniegelenks durch einen erfahrenen Arzt, eine Röntgenaufnahme und eine Kernspintomographie (MRT) zur definitiven Diagnose.

Ein Kreuzbandriss muss schnell diagnostiziert werden, damit unmittelbar nach dem Unfall eine individuelle Behandlung eingeleitet werden kann.

Die Kniespezialisten im Orthopaedicum Frankfurt beraten Sie gerne.

 

Punktion des Gelenks

Bei einem Kreuzbandriss kann es zu einer Einblutung in das Gelenk kommen. Wenn dies zu einem Spannungsgefühl oder zu einer Bewegungseinschränkung im Kniegelenk führt, kann eine Punktion notwendig sein. Hierbei wird unter sterilen Bedingungen eine dünne Kanüle in das Kniegelenk eingeführt und die Flüssigkeit aus dem Gelenk entfernt.

 

Röntgenbild

Um knöcherne Verletzungen - z.B. einen knöchernen Ausriss des vorderen oder hinteren Kreuzbandes oder einen Bruch des Schienbeinkopfes (Tibiakopffraktur)- auszuschließen, sollte ein Röntgenbild in mindestens zwei Ebenen durchgeführt werden.

 

Magnetresonanztomographie (MRT)

Als bildgebendes Verfahren bei Verdacht auf einen Kreuzbandriss eignet sich die Magnetresonanztomographie (MRT). Dieses moderne Schnittbildverfahren gibt einen Einblick in praktisch sämtliche Strukturen des Kniegelenks. Beurteilt werden nicht nur das vordere und hintere Kreuzband, sondern auch die knöchernen Anteile am Ober- und Unterschenkel, sowie die Kniescheibe (Fraktur, Kontusion, Knochenmarködem). Auch der Knorpelbelag wird in Hinblick auf Schäden und Verletzungen untersucht. Ebenso können Veränderungen an Menisken, Seitenbändern (Kollateralbänder) sowie umgebende Muskeln und Sehnen erfasst oder ausgeschlossen werden.

 

Terminvereinbarung Kniesprechstunde

Dr. Jürgen Specht - Sportmediziner und Orthopäde Dr. Nicolas Gumpert - Sportmediziner und Orthopäde Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Kniegelenks.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Kniesprechstunde! Unsere Kniespezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Jürgen Specht und Dr. Nicolas Gumpert.

Terminvereinbarung: Am einfachsten über unser Online-Forumlar.