Therapiemöglichkeiten beim Impingement-Syndrom der Schulter

Bei der Therapie des Impingement-Syndroms der Schulter stehen verschiedene konservative Optionen zur Verfügung: schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, Injektionen, Stoßwellentherapie (ESWT) und die Physiotherapie.

Führen die konservativen Maßnahmen nicht zum gewünschten Ergebnis, dann kann in vielen Fällen eine Operation in arthrokopischer Technik (Schulterarthroskopie) helfen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu beseitigen. Eine Operation ist umso erfolgversprechender, je geringer die Schädigung der Rotatorenmanschette ist.

Lassen Sie sich von den Schulterspezialisten im Orthopaedicum Frankfurt beraten.

Terminvereinbarung Schultersprechstunde

Dr. Jürgen Specht - Sportmediziner und Orthopäde Dr. Matthias Fischer - Sportmediziner und Orthopäde Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Schultergelenks.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Schultersprechstunde! Unsere Schulterspezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Jürgen Specht und Dr. Matthias Fischer.

Terminvereinbarung: Am einfachsten über unser Online-Forumlar.

Konservative Therapie beim Impingement-Syndrom der Schulter

Die konservativen Therapiemaßnahmen bestehen in:

Entzündungshemmende Medikamente – sogenannte nicht-steroidale Antiphlogistika – sorgen für einen Rüchgang von Schmerzen und ermöglichen eine bessere Beweglichkeit in der Schulter.

Die Stoßwellentherapie ist eine äußerst effektive Methode insbesondere zur Behandlung von Schmerzpunkten im Schulterbereich.

Die Injektion von kortisonhaltigen Medikamenten und von Lokalanästhetika ist insbesondere bei starken Schmerzzuständen sinnvoll.

Eine weitere Therapiemaßnahme beim Impingement-Syndrom der Schulter ist die Physiotherapie, insbesondere wenn bereits Bewegungseinschränkungen vorliegen. 

Wir beraten Sie gerne, welche Therapiemöglichkeiten beim Impingement-Syndrom der Schulter für Sie am sinnvollsten sind.

Operation beim Impingement-Syndrom der Schulter

Entzündetes Schultergelenk

Das Ziel einer Operation bei einem Impingementsyndrom (Engpasssyndrom) ist die Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach und damit die Beseitigung von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Die Operation wird in einer kurzen Vollnarkose in einer halbsitzenden Position („Beach-chair-Position“) durchgeführt. 
Zuerst werden mit dem Arthroskop (Optik) eingehend die Strukturen im Inneren des Schultergelenkes (Gelenkraum zwischen Oberarmkopf und Schultergelenkpfanne) beurteilt.
Untersucht werden:

  • der Zustand der Gelenkinnenhaut / Schleimhaut (bestehen entzündliche Veränderungen?)
  • die Qualität des Knorpels von Oberarmkopf und Pfanne (gibt es Zeichen einer Knorpelschädigung?)
  • die Stabilität der Gelenkkapsel und deren Verbindung zum knöchernen Pfannenrand
  • die durch das Gelenk verlaufende „lange Bizepssehne“ (finden sich entzündliche Veränderungen oder Rissbildungen der Sehne?)
    und
  • der Zustand der Sehnen (finden sich Risse in der Rotatorenmanschette?).

Zeigen sich bei der Untersuchung während der Operation krankhafte Veränderungen dieser Strukturen, werden diese entsprechend behandelt.

Nach der Inspektion des Gelenks wird das Arthroskop in den Raum unter dem Schulterdach eingeführt (Subakromialraum). Hier findet der wichtigste Teil der Operation bezüglich der Impingementsymptomatik statt. Über einen kleinen seitlichen Hautschnitt wird neben dem Arthroskop ein Shaversystem und eine Hochfrequenzsonde eingeführt. Mit diesen Instrumenten werden entzündete Anteile des Schleimbeutels (Bursa subacromialis) abgetragen.

Anschließend wird mit einer kleinen Fräse eine dünne Knochenschicht unter dem Schulterdach abgetragen. Hierdurch wird der Raum unter dem Schulterdach erweitert. Dieser Operationsschritt wird auch als subakromiale Dekompression bezeichnet. Ziel der Operation ist es, das Impingement -also die schmerzhafte Einklemmung von Sehen- zu beseitigen.

Muss eine solche Operation stationär erfolgen oder kann diese auch ambulant durchgeführt werden?

Eine arthroskopische Schulteroperation kann je nach Ausmaß der geplanten Operation und eventuell bestehender Nebenerkrankungen sowohl ambulant als auch als kurz-stationärer Eingriff durchgeführt werden.

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Weitere Informationen zum Impingementsyndrom

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