Infusionskur - Immunsystem

Wofür benötigt man eine Immun-Kur?

Jeden Tag muss sich unser Organismus mit einer großen Zahl von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren oder auch Pilzen auseinandersetzen. In der Regel kann unser Immunsystem mit allen "Eindringlingen" fertig werden. Daneben zerstört unser Immunsystem täglich entartete Zellen und beugt so der Krebsentstehung vor.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist das Immunsystem nicht mehr in der Lage uns ausreichend zu schützen. Gründe hierfür können sein:

  • Stress
  • Schlafmangel
  • Klimawechsel
  • depressive Verstimmung
  • schlechte Ernährung
  • aber auch psychische Überforderung

Als Folge erkranken wir vermehrt an Infekten und potentiell auch Tumoren.

Bei einer Fehlregulation des Immunsystems wendet sich seine Kraft sogar gegen unseren Körper und es entstehen Allergien oder rheumatische Erkrankungen.

Auch medizinische Behandlungen können das Immunsystem negativ beeinflussen. Beispiele hierfür sind eine Dauerkortisontherapie mit Tabletten, Krebstherapie mit Chemotherapie, Bestrahlung etc. oder Antibiotika.

Wie läuft eine Immunkur ab?

Die Immun - Kur besteht aus insgesamt 11 Infusionen.

Um das Immunsystem zu stimulieren werden mit der ersten Infusion Katalysatoren des Zitronensäurezyklus gegeben. Diese bilden die Basis der Immuntherapie.

Danach erfolgen 10 weitere Infusionen mit den homöopathischen und pflanzlichen Inhaltsstoffen, die jeweils 2 x wöchentlich verabreicht werden.

 

Welche Inhaltsstoffe wirken in der Immunkur?

Die 2. - 11. Infusion enthält folgende homöopathische und naturheilkundliche Komplexmittel:

  • Engystol
  • Echinacea compositum SN
  • Pulsatilla compositum

Engystol dient der Stärkung der Abwehr gegen virale Infekte und ist damit besonders in der Erkältungszeit wichtig.

Echinacea ist zur Anregung des Immunsystems bei den meisten Infekten ein unverzichtbarere Bestandteil homöopathischer Therapie.

Pulsatilla dient zur Stimulierung der Bindegewebsabwehr und zur Reaktivierung geschädigter Abwehrsysteme.

Engystol

Engystol enthält folgende Wirkstoffe:

  • Sulfur (Schwefel)
    gegen chronische Hautkrankheiten, juckende Ekzeme und Hauteiterungen. Akute und chronische Entzündungen der Atemorgane, des Magen-Darm-Kanals, der Harn- und Geschlechtsorgane. Leber- und Verdauungsschwäche. Krampfaderleiden, Hämorrhoiden und Blutungen. Herz- und Kreislaufbeschwerden, Blutdruckstörungen. Rheumatische Beschwerden. Schlafstörungen, nervöse Störungen. Schwächezustände. Verhaltensstörungen und Verstimmungszustände.
  • Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz)
    gegen Virusinfektionen.

Echinacea compositum SN

Echinacea compositum enthält folgende Wirkstoffe:

  • Acidum arsenicosum (Arsenicum album)
    gegen Entzündungen aller Schweregrade in allen Geweben und Organen. Schwere Infektionen. Verschleißkrankheiten. Verstimmungszustände.
  • Aconitum (Eisenhut)
    gegen entzündliche Erkrankungen. Schmerzhafte Nervenerkrankungen. Hochakute Herzsensationen mit Angstzuständen.
  • Argentum nitricum (Silbernitrat)
    gegen Migräne. Psychosomatische Erkrankungen der Verdauungswege.
  • Arnica (Bergwohlverleih)
    gegen Blutungen aller Art. Myalgie nach Überlastung. Erkrankungen des arteriellen und venösen Systems.
  • Baptisia (Wilder Indigo)
    gegen schwere, fiebrige Infektionen. Allgemeine Blutvergiftung (Sepsis bzw. Septikämie häufig bei Abwehrschwäche). Verwirrtheitszustände.
  • Bryonia (Zaunrübe)
    gegen akute Entzündungen der Atemorgane und des Rippenfells, des Bauchfells sowie der Leber.
  • Echinacea (Schmalblättrige Kegelblume)
    gegen unterstützende Behandlung schwerer und fieberhafter Infektionen (Anregung der körpereigenen Abwehr).
  • Eupatorium perfoliatum (Wasserhanf)
    gegen Grippe, grippeähnliche fieberhafte Erkrankungen. Fieberhafte Erkrankungen des Leber-Galle-Systems. Rheumatismus.
  • Euphorbium (Euphorbium)
    gegen Entzündung der Atemwege (und zwar besonders der oberen Luftwege: Rhinitis und Sinusitis).
  • Gelsemium (Wilder Jasmin)
    gegen Kopfschmerzen. Nervöse Störungen. Krampfleiden.
  • Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber)
    gegen Entzündungen und Eiterungen der Haut und der Schleimhäute (wie Mandelabszess und chronische Mittelohrvereiterung). Zur Behandlung der lymphatischen Veranlagung.
  • Hydrargyrum bichloratum (Mercurius sublimatus corrosivus)
    gegen Hochakute Schleimhautentzündung der Augen, der Mundhöhle, der Mandeln, des Dick- und Enddarmes, der Nieren, der ableitenden Harnwege, der Scheide.
  • Lachesis (Buschmeister)
    gegen Entzündungen und Blutungen der Haut und der Schleimhäute. Infektionskrankheiten. Herz- und Kreislaufschwäche. Nervenschmerzen. Verhaltensstörungen und Verstimmungszustände.
  • Phosphorus (Phosphor)
    gegen  Entzündungen der Atemorgane, der Verdauungsorgane, der Harn- und Geschlechtsorgane. Schwere Infektionskrankheiten. Genesungsstörungen (verzögerte Rekonvaleszenz!) und Erschöpfungszustände. Herzschwäche, Herzschmerzen, Kreislaufstörungen. Blutungen. Nerven- und Kopfschmerzen. Verhaltensauffälligkeiten und Verstimmungszustände.
  • Phytolacca americana (Kermesbeere)
    gegen Hochfieberhafte Infekte. Schleimhautentzündungen. Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (Tonsillitis als Fokus!).
  • Pulsatilla (Kuhschelle)
    gegen Hautkrankheiten. Entzündungen der Atemwege und Neigung zu Erkältungen. Entzündungen des Auges (Konjunktivitis), Mittelohrentzündungen. Masern. Kopfschmerzen. Regelstörungen aller Art. Entzündungen und Störungen der weiblichen Genitalorgane. Nervöse Störungen, Verstimmungszustände.
  • Rhus toxicodendron (Giftsumach)
    gegen juckende Hautkrankheiten. Fieberhafte Infektionskrankheiten mit Benommenheit. Entzündungen der Atemwege, des Magen-Darm-Kanals. Entzündungen der Augen. Regelstörungen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen. Lähmigkeiten, Lähmungen. Schwindel. Rheumatische Schmerzen in Knochen, Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Muskeln. Folgen von Verletzungen und Überanstrengungen. Angst-, Unruhe- und Verstimmungszustände.
  • Sanguinaria canadensis (Kanadische Blutwurzel)
    gegen Rheumatismus (Muskeln, Weichteile, Gelenke). Migränöse Kopfschmerzen. Entzündungen der Atmungsorgane.
  • Sulfur (Schwefel)
    gegen verschiedene, besonders chronische Hautkrankheiten, juckende Ekzeme und Hauteiterungen. Akute und chronische Entzündungen der Atemorgane, des Magen-Darm-Kanals, der Harn- und Geschlechtsorgane. Leber- und Verdauungsschwäche. Krampfaderleiden, Hämorrhoiden und Blutungen. Herz- und Kreislaufbeschwerden, Blutdruckstörungen. Rheumatische Beschwerden. Schlafstörungen, nervöse Störungen. Schwächezustände. Verhaltensstörungen und Verstimmungszustände.
  • Thuja (Lebensbaum)
    gegen Haut- und Schleimhauterkrankungen. Verdauungsschwäche. Rheumatismus. Verstimmungszustände.
  • Zincum metallicum (Zink)
    gegen Krämpfe und Nervenschmerzen. Erkrankungen der Wirbelsäule, des Gehirns und des Rückenmarks. Erschöpfungs- und Verstimmungszustände. Schlafstörungen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Da es sich um homöopathische bzw. naturheilkundliche Präparate handelt, ist die Verträglichkeit allgemein gut. Insgesamt sind Nebenwirkungen selten, obwohl immer die Möglichkeit von allergischen Reaktionen besteht.

Kosten

Die Kosten für eine Immunkur werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen.
Die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Behandlungskosten, teilweise ist vorher eine Kostenübernahmeanfrage notwendig.

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