Hüftultraschall beim Säugling

Synonyme

Für diese Untersuchung werden viele verschiedene Namen verwendet. Hier haben wir alle gebrächlichen Namen aufgelistet:

Hüftsonographie, Hüftultraschall (nach Graf), Sono der Hüfte, Sonographie der Hüfte.

Die Hüftsonographie nach Graf

Ultraschallgerät von Siemens

Der Hüftultraschall wird bei Säuglingen ab dem ersten Lebenstag durchgeführt, um angeborene Hüftkrankheiten frühzeitig zu erkennen.

Besonders gehäuft tritt die sogenannte Hüftdysplasie auf. Hierbei reift die Hüftpfanne nicht schnell genug über den Kopf. In den ersten Lebenswochen ist eine Nachreifung der Pfanne möglich. Je früher die sogenannte Hüftdysplasie erkannt wird, um so schneller und besser kann man  sie behandeln.

Als Hüftdysplasie bezeichnet man eine Entwicklungsstörung des Hüftgelenkes, genauer um eine mangelhafte Ausbildung der Hüftpfanne. Dabei kann es zum Austreten des Hüftkopfes aus der Pfanne heraus kommen, man spricht dann von einer Hüftluxation.

Bei einer nicht erkannten, bzw. nicht behandelten Hüftdysplasie kommt es zu einer Fehlbelastung des betroffenen Gelenkes und somit im Laufe der Jahre zu einer frühzeitigen Abnutzung des Gelenkes.

Bei einer Hüftluxation ist der Hüftkopf nicht mehr zentriert in der Hüftpfanne. Das Heraustreten des Hüftkopfes aus der Hüftpfanne wird nicht aufgehalten. Es bildet sich an falscher stelle ein Pseudogelenk (Falschgelenk) unter starker Verkürzung von Muskeln und Sehnen. 

Die frühzeitige Diagnose und Behandlung ermöglicht in den meisten Fällen eine komplette Ausheilung.

Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Säuglingshüfte, die von Prof. Dr. Graf entwickelt wurde, ist seit ca. 1980 die bestmögliche Methode, Hüftreifungsstörungen bei Neugeborenen und Säuglingen optimal zu erkennen.

Keine Risiken für den Säugling

Diese Ultraschalluntersuchungen ist völlig ohne Strahlenbelastung, schmerzlos und heutzutage Standartuntersuchung.

 
Der Säugling wird dazu in  Seitenlage in eine spezielle Schiene gelegt und zuerst rechts, dann links untersucht („geschallt“).

Der Arzt streicht ein spezielles Untersuchungsgel auf die Haut der seitlichen Hüftregion. Durch das Gel wird die bildliche Darstellung des Hüftgelenkes verbessert und der Schallkopf lässt sich ohne Reibung leicht auf der Haut des Säuglings verschieben.

Mittels genau definierter Untersuchungstechnik werden die Hüftgelenke  in einer ganz speziellen Ebene dargestellt, beurteilt  und ausgemessen.

Je nach Resultat kann eine Kontrolle oder gar eine Behandlung notwendig werden.

Die Untersuchung dauert je nach den Umständen etwa 10 bis 20 Minuten. Die Eltern sind während der gesamten Untersuchung bei Ihrem Kind.

Experte im Orthopaedicum

Dr. Matthias Fischer ist der Experte im Orthopaedicum für den Säuglingsultraschall.
Dr. Fischer schallt seit vielen Jahren die Hüften der Säuglinge. Gerade Grenzbefunde an der Hüfte sollten durch einen Facharzt für Orthopädie verifiziert werden.
Untersuchungen können jederzeit durchgeführt werden. Kontrollen finden in der Regel am Freitagnachmittag statt.

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Orthopädie in Frankfurt Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit fast allen Erkrankungen der Orthopädie.

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