Golfmedizin

Golfmedizin im Orthopaedicum

Im Orthopaedicum Frankfurt werden inzwischen mehrere Hundert Golfspieler behandelt. Bei der Behandlung müssen jeweils golfspezifische Aspekte des Sport berücksichtigt und in die Therapie mit eingearbeitet werden.
Nur so lassen sich Erkrankungen, die durch Golf ausgelöst werden, dauerhaft beschwerdefrei therapieren.

Golf und Orthopädie

Golf wird immer beliebter und hat schon lange die Ecke der "Schönen und Reichen" verlassen.
Golf hat die höchsten Zuwachsraten aller Sportarten in Deutschland. Aktuell kommen jährlich 30.000 neuen Golfern pro Jahr dazu. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Golfer in Deutschland auf 500.000 verdoppelt.
Etwa die Hälfte aller Golfer ist älter als 55 Jahre.
Dieses ist das kritische Lebensalter zunehmend an verschleißbedingten Krankheiten zu erkranken.
Große Belastung im Golfsport und gleichzeitig besonders verschleißanfällige Gelenke sind die Wirbelsäule, Knie-, Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenke sowie das Hüftgelenk.

Golfspezifische Orthopädie

Der rasant steigenden Anzahl an aktiven Golfspielern steht derzeit eine Versorgungslücke an behandelnden Ärzten gegenüber, die sich auf golfspezifische Erkrankungen und Verletzungen spezialisiert haben.

Akute Verletzungen beim Golf, wie Treffer durch verirrte Golfbälle oder Knöchelverstauchungen sind selten.

Chronische Erkrankungen sind dagegen häufig.

Eine erfolgreiche Therapie durch einen Sportmediziner kann nur durchgeführt werden, wenn der behandelnde Arzt Detailkenntnisse in der golfspezifischen Belastung hat.

Wirbelsäule

Die häufigsten Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule treten im Lendenwirbelsäulenbereich (LWS) auf.
Neben den altersbedingten Veränderungen mit Verschlechterung der Belastbarkeit der Bandscheiben und kleinen Wirbelgelenke (medizinisch Facettengelenke) wirken beim Golf besonders auf die LWS eine hohe Rotationskräfte ein.

Alle Beschwerden an der Lendenwirbelsäule erfordern eine sorgfältige orthopädische Untersuchung. Neben der klinischen Untersuchung durch einen Sportmediziner sollte ein Röntgenbild in zwei Ebenen angefertigt werden.
Zusätzlich kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) Informationen über den Zustand der Bandscheibe geben.
Bei chronischen Beschwerden im LWS-Bereich lassen sich häufig muskuläre Defizite der Rücken- und Bauchmuskulatur erkennen.

Eine therapeutische Verbesserung und somit auch ein verbessertes Golfspiel, was sich durch mehr Länge in den Schlägen und größere Präzision auszeichnet, lassen sich durch ein individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnittenes Therapiekonzept erreichen.

Golferellenbogen

Dem Arzt, der die golfspezifischen Schwungelemente und Belastungen kennt, kann beispielsweise problemlos erkennen, warum sich der klassische Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris) beim Rechtshänder am rechten Ellenbogen und ein Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis) typischerweise am linken Ellenbogen entsteht.
Durch konsequente Therapie vom Sportmediziner, Physiotherapeuten und Golfpro kann das Problem von seiner Ursache her behoben werden und eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreicht werden.

Golferschulter

Die Golferschulter zeichnet sich als Überlastungssyndrom durch die gleichförmige Bewegungen aus, wie sie beim Golfsport beim regelmäßigen Üben auf der Driving Range, aber auch auf der Runde ausgeführt werden.

Hierbei kommt es zu einer Überlastung der Sehnenplatte der Schultermuskualtur, die medizinisch als Rotatorenmanschette bezeichnet wird.
Weiterhin ist das Schultereckgelenk (med. Akromioklavikulargelenk) durch die Überlastung betroffen. In Kombination entwickelt sich eine schmerzhafte Schleimbeutelentzündung (med. Bursitis subacromialis) unter dem Schulterdach.
Weiterhin kann die Bizepssehne in den Entzündungsprozess miteinbezogen werden.

Zur Diagnose werden Röntgen, Ultraschall und MRT eingesetzt. Als therapeutische Maßnahmen kommen lokale Infiltrationen unter das Schulterdach in Frage. Unterstützend sollte neben krankengymnastischen Beübungen mit Friktionsmassage, Ultraschall und Elektrotherapie eingesetzt werden. Weiterhin ist die Akupunktur ein sehr effektives Heilmittel.

Golferhandgelenk

Am Handgelenk stehen Sehnenscheidenentzündungen (medizinisch Synovitis) im Vordergrund.
Starker Belastung sind weiterhin den Unterarmstreckern (med. Extensoren) ausgesetzt.
Eine Therapie muss immer individuelle zusammengestellt werden, sollte aber entzündungshemmende Elemente, physikalische und krankengymnastische Elemente enthalten und durch Akupunktur unterstützt werden.

Golfmedizin im Orthopaedicum Frankfurt

Golfmedizin wird im Orthopaedicum Frankfurt groß. Im Orthopaedicum kümmert sich der  Orthopäde Dr. Nicolas Gumpert mit seinem Team um die Golfmedizin.
Hierbei umfasst die Golfmedizin eine allgemeine sportmedizinische Beratung (wie kann man Leistungsteigerungen / Handicapverbesserung erreichen durch Maximierung / Abrufen vorhandener Möglichkeiten / Ressourcen) wie auch die golfspezifische Therapie, die weit über die reine sportmedizinische / orthopädische Therapie hinausgeht.

Weiterhin wird ein allgemeiner golfmedizinischer CheckUp angeboten. Dieser CheckUp, der idealerweise jährlich vor der Saison durchgeführt werden sollte, zielt darauf ab, Erkrankungen im Frühstadium zu erkennen und Überlastungsschäden zu vermeiden, um Golf bis in hohe Alter zu ermöglichen.

Kosten

Die Kosten einer einfachen golfmedizinischen Beratung werden von der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung übernommen.
Bei komplexen golfmedizischen Analysen müssen Extravereinbarungen entsprechend des zeitlichen Umfangs getroffen werden.

Terminvereinbarung Sprechstunde

Orthopädie in Frankfurt Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit fast allen Erkrankungen der Orthopädie.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unseren Spezialsprechstunden!

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