Behandlungen an der Schulter im Orthopaedicum Frankfurt

Als Orthopaedicum Frankfurt legen wir viel Wert darauf, komplexe Zusammenhänge der Erkrankungen und Verletzungen an der Schulter auch für den medizinischen Laien verständlich darzustellen.

Das Ärzteteam im Orthopaedicum Frankfurt befasst sich schwerpunktmäßig mit der Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Schulter.

Erstes Ziel ist hierbei, mit einer konservativen Therapie - das bedeutet ohne OP - eine Heilung der bestehenden Schultererkrankung oder Schulterverletzung zu erreichen.
Führt eine konservative Therapie nicht zum gewünschten Ergebnis, kann eine Operation an der Schulter sinnvoll sein. Wir beraten Sie gerne, welche Therapie für Sie die Beste ist 

Im Orthopaedicum Frankfurt bieten wir sämtliche konservative Behandlungsmöglichkeiten, sowie alle Operationen bei Verletzungen oder Erkrankungen rund um das Schultergelenk an.

Die meisten Operationen werden dabei minimal-invasiv im Rahmen einer Arthroskopie durchgeführt.

Wir beraten Sie gerne, ob Ihre Verletzung oder Erkrankung der Schulter konservativ oder operativ behandelt werden sollte. Im Falle einer Operation arbeiten wir eng mit mit unseren Kooperationspartnern zusammen. Alle Operationen werden in hochmodernen Operations- einrichtungen durchgeführt.

Besonderen Wert legen wir hierbei auf eine enge Zusammenarbeit mit Narkoseärzten, Schmerztherapeuten und Physiotherapeuten, um Ihnen den Aufenthalt in der Klinik oder Tagesklinik so angenehm wie möglich zu gestalten.

Terminvereinbarung Schultersprechstunde

Dr. Jürgen Specht - Sportmediziner und Orthopäde Dr. Matthias Fischer - Sportmediziner und Orthopäde Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Schultergelenks.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Schultersprechstunde! Unsere Schulterspezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Jürgen Specht und Dr. Matthias Fischer.

Terminvereinbarung: Am einfachsten über unser Online-Forumlar.

Abbildung Schulter

Anatomie der Schulter
  1. Oberarmkopf - Caput humeri
  2. Schultergelenkpfanne -
    Cavitas glenoidalis
  3. Schulterblatt - Scapula
  4. Schlüsselbein - Clavicula
  5. Schultereck - Acromion
  6. Schultereck-Schlüsselbein-Gelenk -
    Articulatio acromioclavicularis 
  7. Deltamuskel - M. deltoideus
  8. Rabenschnabelfortsatz -
    Processus coracoideus
  9. Rabenschnabelfortsatz-Schultereck-Band -
    Lig. coracoacromiale
  10. Gelenkhöhle - Cavitas articularis
  11. Faserknorpelring -
    Labrum glenoidale
  12. Bizeps, langer Kopf -
    M. biceps brachii
  13. Schleimbeutel - Bursa subacromialis
  14. Oberarmschaft - Corpus humeri
Anatomie der Schultergelenk
  1. Oberer Rand - Margo superior
  2. Äußerer Rand - Margo lateralis
  3. Innerer Rand - Margo medialis
  4. Oberer Winkel - Angulus superior
  5. Unterer Winkel - Angulus inferior
  6. Schultergelenkpfanne -
    Cavitas glenoidalis
  7. Schulterblattgräte -
    Spina scapulae
  8. Schultereck - Acromion
  9. Rabenschnabelfortsatz -
    Processus coracoideus
  10. Rippenfläche - Facies costalis
  11. Obergrätengrube -
    Fossa supraspinata
  12. Untergrätengrube -
    Fossa infraspinata

 

 

Impingementsyndrom

Das Impingement-Syndrom der Schulter wird auch als Schulterdachenge oder Schulterengpasssyndrom bezeichnet.
Das Impingement-Syndrom resultiert aus einer Enge zwischem dem Schulterdach und dem Oberarmkopf.
Ursache eines Impingement sind meist verschleißbedingte Veränderungen, wie z.B. eine Spornbildung unter dem Schulterdach, wie auf oben abgebildetem Röntgenbild gut zu erkennen ist.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Kalkschulter - Tendinosis calcarea

Eine Kalkschulter wird medizinisch auch als Tendinosis calcarea bezeichnet.  Kalkablagerungen in den Schultersehnen können zu Schmerzen und in der Folge auch zu Bewegungseinschränkungen führen.
Sie gehört zu den häufigen Erkrankungen der Schulter.
Bei einer Kalkschulter kommt es zu einer Umwandlung von Sehnenzellen in Knochenzellen. Diese können zu Verkalkungen (siehe 2.) der Sehnen der Rotatorenmanschette führen.

Lesen Sie hierzu auch unsere Informationen:

  • Kalkschulter
    • Kalkschulter Ursache
    • Kalkschulter Diagnose
    • Kalkschulter Operation
    • Kalkschulter Nachbehandlung

Rotatorenmanschettenruptur - Rotatorenmanschettenriss

Bei einem Rotatorenmanschettenriss kommt es zu einem Riss einer oder mehrerer Sehnen, die den Oberarmkopf umgeben.
Ein Sehnenriss führt zu Schmerzen oder auch zu einer Schwäche beim Anheben des Armes.
Die Sehnenmanschette, die für die Beweglichkeit der Schulter zuständig ist, wird als Rotatorenmanschette bezeichnet.
Ein Riss der Rotatorenmanschette
wird auch Rotatorenmanschettenruptur (siehe 1.) genannt. Durch den Riss der Sehne können Schmerzen in der Schulter entstehen.
Eine Rotatorenmanschettenruptur kann jedoch auch zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung oder zu einer Schwäche im betroffenen Arm führen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Schulterstabilisierung

Eine Schulterinstabilität entsteht oft als Folge einer Schulterluxation, einer Ausrenkung des Schultergelenks. 

Eine Schulterinstabilität kann sowohl angeboren (durch zu lockere, bzw. zu lange Bänder) sein, aber auch erworben werden (durch einen Unfall).
Prinzipiell kann eine Schulterinstabilität in mehrere Richtungen bestehen (multidirektionale Instabilität). In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um eine vordere Schulterinstabilität.

Lesen Sie hierzu auch unsere Informationen:

Schleimbeutelentzündung der Schulter (Bursiits subacromialis)

Zusammenfassung
Ebenfalls eine häufige Erkrankung im Bereich der Schulter ist die sogenannte Bursitis subacromialis - eine Schleimbeutelentzündung.
Die Ursachen liegen in einer Überbelastung des Schultergelenks bzw. in einer Fehlbelastung. Häufig sind Sportler oder Handwerker von einer Bursitis subacromialis betroffen. Die Schleimbeutel gleiten das Schultergelenk aus und sollen dämpfend wirken sowie die Bewegung in der Schulter möglichst ohne große Reibung durchführen lassen.
Dort wo es viel Reibung und Bewegung gibt, gibt es auch zwangsläufig stärkere Reizungen. Werden die Reizungen der Schleimbeutel zu groß, kann es zu einer Schleimbeutelentzündung kommen.

Symptome
Oftmals werden Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) als ziehend und brennend schmerzhaft - besonders während der Nacht - angegeben.
In Ruhe sind teilweise keine Beschwerden vorhanden, während bei zunehmender Belastung die Schmerzen zunehmen.
Oftmals ziehen die Schmerzen bis ins Schulterblatt und sorgen dort auch für Bewegungsbeeinträchtigungen. Eine Bursitis ist oft einfach zu diagnostizieren.
Meistens man eine Schleimbeutelentzündung im Ultraschall sehen, wenn durch Röntgen und weitere Diagnostik keine andere schmerzbegründende Erkrankung (z.B. Impingement Syndrom, Schulterarthrose oder Kalkschulter) gefunden werden konnte. 
Eine Bursitis subacromialis tritt häufig aber auch in Kombination mit einem Schulterengpasssyndrom oder einer Kalkschulter auf.

Behandlung
In den allermeisten Fällen erfolgt die Behandlung rein konservativ.
Besonders wichtig ist die Schonung des betroffenen Schultergelenks. In frühen Phasen haben sich kühlende Maßnahmen, z.B. durch ein Eispack auf die betroffene Schulter, bewährt.
Auch entzündungshemmende Medikamente können die Beschwerden und die Entzündung hemmen. In schwerwiegenden Fällen kann es selten notwendig werden, dass der Schleimbeutel operativ entfernt werden muss.

Schulterarthrose

Zusammenfassung
Eine weitere Erkrankung der Schulter ist die Schulterarthrose.
Sie tritt vor allem bei älteren Menschen auf und bei Patienten, die das Schultergelenk stark strapaziert haben, sowie bei Personen die einen Bruch am Schultergelenk hatten (z.B. Oberarmkopffraktur).
Auch nach chronischen und langen Fehlbelastungen kommt es vor, dass es zu Abnutzungserscheinungen im Schultergelenk kommen kann.
Wie bei jeder anderen Arthrose auch kommt es bei einer Schultergelenksarthrose aus verschiedenen Gründen zu einer zunehmenden Abnutzung der schützenden Knorpelschicht, die sich zwischen Gelenkkopf und Gelenkpfanne ausspannt. Der Gelenkkopf wird vom Oberarm gebildet. Die Gelenkpfanne sitzt fest am Schulterblatt.
Anatomisch gesehen passt der Oberarmkopf nicht direkt in die Pfanne, da dieser größer ist. Um trotzdem eine entsprechende Stabilität zu erreichen und die Bewegungen im Schultergelenk möglich zu machen, gibt es eine sogenannte Gelenklippe, die an den Seiten der Pfanne ins Gelenk hineinragt um die Gelenkpfanne zu vergrößern und eine entsprechende Stabilität zu erzeugen.
Bei einer Schulterarthrose kommt es durch zu große Belastung oder durch ungleichmäßige Belastung (schweres Heben etc.) zu einer Abnutzung des Gelenkknorpels.
Daraus resultiert, dass letztendlich der Knochen des Oberarmes auf dem Knochen der Gelenkpfanne reibt, was zu großen Schmerzen führt. Der Körper versucht diese Reibung durch eine vermehrte Knochenbildung zu kompensieren. Es kommt zu Knochenanbauten im Gelenk. Dies hat aber zur Folge, dass das Gelenk zunehmend in seinen Bewegungen eingeschränkt wird und es dadurch wiederum zu Beschwerden kommen kann.

Symptome
Die ersten Symptome einer Schulterarthrose sind nach Belastungen der Schulter, im Sinne von Heben schwerer Lasten, auftretende Schmerzen, die entweder punktuell im Gelenk sein können oder aber sich auch ziehend am Oberarmkopf in den Oberarm fortsetzen können. Bei fortschreitender Erkrankung kann es bereits auch schon zu Schmerzen bei leichten Belastungen und sogar in Ruhe kommen.

Diagnose
Hauptdiagnose einer Schulterarthrose wird durch eine klassische Röntgenaufnahme gestellt. Diese Aufnahme sollte in zwei Ebenen (vorne und seitlich) durchgeführt werden. Klassische Zeichen im Röntgenbild wären eine Gelenkspaltverschmälerung (Gelenkkopf und Pfanne nähern sich an), Aufhellungen, die Zeichen einer Knochenvermehrung darstellen und sogenannte Geröllzysten, die vorkommen könne oder aber auch fehlen können.

Therapie / Behandlung
Leichtere Verläufe von Schultergelenksarthrosen können konservativ behandelt werden.
Hierzu zählt eine adäquate Schmerztherapie und Physiotherapie, die vor allem die Muskulatur im Schultergelenk auftrainieren soll, um das eigentliche Gelenk zu entlasten.
Weiterhin hat sich eine Behandlung mit Hyaluronsäure direkt in das Schultergelenk bewährt. Lesen Sie hierzu auch unser Thema: Hyaluronsäure bei Arthrose
Parallel sollten gelenkbelastende Bewegungen unterlassen werden.
Arthrosen in fortgeschrittenem Stadium können auch operativ behandelt werden. Hierbei können entsprechende einengende Knochenvorsprünge durch eine Arthroskopie der Schulter abgetragen werden.
Ist das Gelenk durch die Schulterarthrose bereits stark zerstört, kann es auch notwendig werden, dass ein künstliches Schultergelenk (Schulterprothese) eingesetzt werden muss. 
Das Orthopaedicum Frankfurt implantiert - sofern es notwendig werden sollte - eine Schulterprothese.
Wir beraten Sie gerne!

Terminvereinbarung Schultersprechstunde

Dr. Jürgen Specht - Sportmediziner und Orthopäde Dr. Matthias Fischer - Sportmediziner und Orthopäde Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Schultergelenks.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Schultersprechstunde! Unsere Schulterspezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Jürgen Specht und Dr. Matthias Fischer.

Terminvereinbarung: Am einfachsten über unser Online-Forumlar.