Behandlungen am Kniegelenk im Orthopaedicum Frankfurt

Im Orthopaedicum Frankfurt werden alle konservativen und operativen Behandlungen am Kniegelenk angeboten. Alle Therapieverfahren entsprechen dabei dem aktuellen internationalen medizinischen Wissensstand.

Bei der operativen Therapie werden gewebeschonende arthroskopische und minimal-invasive Operationtechniken eingesetzt, die zu einer raschen Genesung und Rehabilitation führen.

Alle Operationen werden in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern in einem hochspezialisierten Operationszentrum durchgeführt.

Besonderen Wert legen wir hierbei auf ein Minimum an Schmerzen nach der Operation. Im Mittelpunkt stehen hierbei moderne und schonende Narkoseverfahren in Kombination mit einem individuellen Schmerzmanagement nach der Operation.

Nach der Operation stehen wir mit unserem Team aus Operateuren,  Reha-Medizinern, Schmerztherapeuten, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern für Sie bereit.

 

Terminvereinbarung Kniesprechstunde

Dr. Jürgen Specht - Sportmediziner und Orthopäde Dr. Nicolas Gumpert - Sportmediziner und Orthopäde Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Kniegelenks.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Kniesprechstunde! Unsere Kniespezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Jürgen Specht und Dr. Nicolas Gumpert.

Terminvereinbarung: Am einfachsten über unser Online-Forumlar.

Anatomie des Kniegelenks

Anatomie des Kniegelenks

- Rechtes Kniegelenk von links
- Rechtes Kniegelenk von vorn
C - Rechtes Kniegelenk von hinten

  1. Kniescheibe - Patella
  2. Oberschenkelknochen - Femur
  3. Schienbein - Tibia
  4. Wadenbein - Fibula
  5. Innerer Meniskus - Men. medialis
  6. Äußerer Meniskus - Men. lateralis
  7. Knieschebenband - Lig. patellae
  8. Außenband -
    Lig. collaterale fibulare
  9. Innenband -
    Lig. collaterale tibiale
  10. Hinteres Kreuzband -
    Lig. cruciatum posterius
  11. Vorderes Kreuzband -
     Lig. cruciatum anterius

Im Orthopaedicum Frankfurt legen wir großen Wert auf eine individuelle Diagnostik und eine Therapie, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wir entscheiden immer gemeinsam mit Ihnen, ob eine konservative oder operative Therapie für Sie die Beste ist.

Konservatives Behandlungsspektrum

Grundsätzlich können auch alle unter dem Operationsspektrum genannten Erkrankungen des Kniegelenks konservativ behandelt werden.
Um Doppelnennungen zu vermeiden zunächst die Erkrankungen, die konservativ behandelt werden:

  • Kniearthrose
  • Innenbandriss Knie
  • Außenbandriss Knie
  • Patellalateralisation
  • Läuferknie (ITBS - Iliotibialesbandsyndrom)
  • Schleimbeutelentzündung Knie

Operationsspektrum

Kniespezialist in Frankfurt

Im Orthopaedicum Frankfurt bieten wir Operationen bei folgenden Verletzungen oder Erkrankungen im Kniegelenk an :

Meniskusverletzungen / Meniskusriss

Nicht nur Sportler sind immer auch bei entsprechender Belastung gefährdet sich Verletzungen der Menisken zuzuziehen, sondern auch alle "Nichtsportler".
Degenerative Meniskusriss ohne eigentliches Unfallereignis sind sogar häufiger als die unfallbedingten.
Oftmals beim Fußball nach Unfällen kann es zu Einrissen oder Durchrissen der knorpeligen Scheiben (Meniskus) kommen, die als Puffer zwischen dem Kniegelenk gelagert sind.
Bei akuten Einrissen werden meistens starke und plötzlich eingetretene Schmerzen geäußert.
Degenerative Veränderungen der Menisken (degenerativer Meniskusriss) können ebenfalls zu Beschwerden führen. Diese allerdings werden meistens erst nach längerer Zeit und nicht sofort geschildert.
Diagnostiziert wird eine Meniskusläsion meistens durch eine MRT-Untersuchung, die die  Weichteilgewebe, wie Bänder und Gefäße aber auch Menisken darstellen kann.
Bei einem Meniskusriss der konservativ nicht in eine Beschwerdefreiheit überführt werden kann, kann es notwendig sein eine Kniegelenkspiegelung (Arthroskopie) durchzuführen.
Dabei werden durch drei kleine Hautschnitte eine Kamera eine Spülvorrichtung und kleine Instrumente in das Kniegelenk eingebracht. Durch die Kamera kann die Livesituation im Kniegelenk gezeigt und eingeschätzt werden.
Die Menisken sieht man in der Kameraeinstellung ebenfalls und dabei werden auch Meniskusriss und Meniskusveränderung sichtbar.
Therapiert werden kann eine Meniskusriss entweder rein konservativ durch Schonung, medikamentöse Schmerzlinderung und Injektion von Hyaluronsäuren oder aber auch operativ.
Bei einer OP kann neben der Bestätigung der Diagnose auch gleichzeitig die operative Therapie durchgeführt werden kann.
Hierzu zählt vor allem die Glättung des Meniskus, das Abtragen von in den Gelenkspalt hineinragende Meniskusgewebe (Meniskusteilentfernung), Meniskusnaht und künstlicher Meniskus.

Bei einem Meniskusriss kommt es meist zu einer Schädigung des Innenmeniskus.

Lesen Sie alles zu den vielfältigen Therapiemöglichkeiten: 

Knorpelschaden

Bei einem Knorpelschaden kommt es zu Veränderungen an der Oberfläche des Gelenks.
Lesen Sie mehr zu den Therapiemöglichkeiten bei einem Knorpelschaden im Orthopaedicum Frankfurt:

  • Knorpelschaden Knie
    • Knorpelschaden Ursache
    • Knorpelschaden Diagnose
    • Knorpelschaden Therapie
    • Knorpelschaden Operation
    • Nachbehandlung
    • Knorpelschaden Knie
    • Knorpelschaden Hüfte
    • Knorpelschaden Sprunggelenk

Kniearthrose

Die Kniearthrose ist einer der häufigsten Erkrankungen des Knies sind arthrotische Veränderungen dieses Gelenks.
Vor allem ältere Menschen oder Sportler, die lange und oft Sport getrieben haben, können von einer Arthrose im Kniegelenk betroffen sein.
Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer ungleichmäßigen Abnutzung des Knorpels, der sich schützend im Kniegelenk ausspannt, um zu verhindern, dass während der Bewegung im Kniegelenk nicht Knochen auf Knochen reibt. An den Stellen, an der der Knorpel abgenutzt ist, tritt der darunterliegende Knochen zu Tage und tritt in Kontakt mit dem Knochen des gegenüberliegenden Gelenkpartner. Sobald es zu einer Knochenreibung kommt, werden auch Schmerzen verursacht.

Symptome der Kniearthrose
Bei beginnenden arthrotischen Veränderungen oder bei generell leichteren Verläufen, kommt es nur zu Beschwerden, wenn schwere Belastungen auf das Kniegelenk ausgeübt werden.
Zu nennen wären  Joggen, Treppensteigen, Bergab- ,und Bergaufgehen aber auch langes Stehen. Ist eine Knieathrose sehr schwer bzw. lange schon vorhanden, kommt es auch schon zu Beschwerden bei leichten Bewegungen oder auch bereits schon in Ruhe. Die Schmerzen werden als ziehend vom Knie in den Oberschenkel oder aber auch punktuell direkt im Knie angegeben. Des Weiteren kann es auch zu Bewegungsbeeinträchtigungen im Kniegelenk kommen.

Diagnose der Kniearthrose
Die Diagnose einer Kniegelenksarthrose wird heute fast ausschließlich durch ein Röntgenbild gestellt. Hierbei ist es wichtig, dass Aufnahmen von vorne und von der Seite des Kniegelenks gemacht werden. Typische Zeichen einer Kniegelenkarthrose sind im Röntgenbild eine Kniegelenksspaltverschmälerung (Oberschenkel und Unterschenkel nähern sich an), eine kompensatorische Mehrknochenbildung (Aufhellung seitlich des Gelenkspalts) sowie sogenannte Geröllzysten. Bei einer Kniearthrose müssen nicht alle Zeichen im Röntgenbild vorhanden sein.

Therapie der Kniearthrose
Viele Arthrosen können konservativ behandelt werden.
Vor allem beginnende und leichte Verläufe können versucht werden ohne Operation zu behandeln. Zu der konservativen Behandlung zählt zum einen die Vermeidung von Bewegungen, die die Arthrose fördern, also starke Belastung wie Laufen, Gehen oder Stehen.
Des Weiteren sollte eine ausreichende und regelmäßige Muskelkräftigung durchgeführt werden. Diese hat zum Ziel die Muskulatur um das Kniegelenk herum aufzutrainieren, um das Kniegelenk zu entlasten. Auch regelmäßige Kühlung kann eine starke Linderung der Schmerzen bewirken.
Medikamentös kann eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Therapie durchgeführt werden. Dafür stehen Medikamente wie Ibuprofen oder Diclofenac zur Verfügung.
Weiterhin hat sich in frühen und mittleren Stadien einer Kniearthrose der Einsatz von Hyaluronsäure bewährt.
Mehr Informationen hierzu erhalten Sie auch unter unserem Thema: Hyaluronsäure
Weit fortgeschrittene Arthrosen müssen operativ behandelt werden. In aller Regel wird dann die Implantation eines künstlichen Kniegelenks notwendig.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter: Kniearthrose

Knieprothese

Knieprothese

Ist die Arthrose im Kniegelenk (Gonarthrose) weit fortgeschritten, so kann letztlich der Einbau eines künstlichen Gelenks (Knieprothese) helfen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu beseitigen.

Die Implantation sollte aber immer die letzte Option bei einer fortgeschrittenen Kniearthrose darstellen.

Wir entscheiden immer individuell, welche Therapieoption und welcher Prothesentyp der beste ist.

Lesen Sie hierzu mehr:

Patellalateralisation

Eine weitere Erkrankung am Kniegelenk ist die sogenannte Patellalateralisation.
Dabei steht die Kniescheibe zu weit außen.
Die Ursache der Patellalateralisation kann entweder angeboren sein oder auch erworben. Angeboren kommt es zu einer Instabilität der Kniescheibe, die sonst stabil von Muskeln und Bändern über dem Kniegelenk gehalten wird.
Besonders die Kombination aus X-Bein, lockerem  Bindegewebe, schlechter Oberschenkelmuskulatur und schlecht ausgebildeter Kniescheibe (Patelladysplasie). 
Mehr Informationen zu diesem Thema: Patellalateralisation

Innenbandriss Knie / Außenbandriss Knie

Ebenfalls oftmals im Rahmen von Unfällen und Sportverletzungen kann es auch im Kniegelenk zu Verletzung der zahlreichen Bänder kommen.
Hierzu zählen Anrisse oder Durchrisse der seitlichen Bänder (Innenbandriss / Außenbandriss), die das Kniegelenk in einer stabilen Position halten oder aber auch Kreuzband An-, oder Durchrisse.
Letztendlich können nur die bildgebenden Verfahren (MRT) Beweise für eine Verletzung der Bänder bringen. Die körperliche Untersuchung kann lediglich Hinweise liefern, ob es zu einer Bandverletzung gekommen ist und welches Band betroffen ist.
Oftmals kommt eine MRT zum Einsatz, die die Bänder besonders gut sichtbar machen kann.
Innenbandriss am Kniegelenk sind häufiger und können meist konservativ behandelt werden. Außenbandrisse sind seltener, müssen häufig genäht werden.

Schleimbeutelentzündung

Bei unspezifischen Schmerzen, die bei der Bewegung im Kniegelenk auftreten, kann es unter Umständen der Fall sein, dass eine Schleimbeutelentzündung, die um das Knie herum gelagert sind, der Grund für diese Beschwerden ist.
Die auch als Bursitis präpatellaris bezeichnete Erkrankung ist einfach durch Sicht oder Ultraschall zu diagnostizieren.
Die Schleimbeutelentzündung wird meistens konservativ behandelt. Hierzu zählt die konsequente Schonung im Kniegelenk, da eine ständige Überbelastung die häufigste Ursache für eine Bursitis darstellt.
Kühlung und schmerzlindernde Medikamente können sehr hilfreich sein und sollte konsequent durchgeführt werden.
Kommt es zu nicht beherrschbaren Beschwerden, z.B. durch eine eitrige Infektion oder zu wiederholten Entzündungen mit Schwellung, kann es notwendig werden, dass die Schleimbeutelentzündung operativ entfernt werden muss.

Terminvereinbarung Kniesprechstunde

Dr. Jürgen Specht - Sportmediziner und Orthopäde Dr. Nicolas Gumpert - Sportmediziner und Orthopäde Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Kniegelenks.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Kniesprechstunde! Unsere Kniespezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Jürgen Specht und Dr. Nicolas Gumpert.

Terminvereinbarung: Am einfachsten über unser Online-Forumlar.