Stoßwellentherapie beim Tennisarm

Das Orthopaedicum Frankfurt ist auf Stoßwellenbehandlungen spezialisiert und behandelt sehr viele Patienten, die unter chronischen Schmerzen in verschiedenen Bereichen des Gelenkapparates leiden.
Gerade die Therapie mit einer hochenergetischen fokussierten Stoßwelle erfordert viel Erfahrung, damit die das erwünschte Ergebnis gerade bei länger bestehenden Beschwerden erreicht werden kann.
Das Orthopaedicum Frankfurt arbeitet ausschließlich mit der hochenergetischen fokussierten Stoßwelle bei der Erkrankung des Tennisarms.

Terminvereinbarung

Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Tennisarms.
Die gegebenen Informationen vermitteln eine Erschließung der Diagnose können aber eine persönliche Unteruchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Tennisarmsprechstunde! Unsere Spezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Nicolas Gumpert und Dr. Matthias Fischer.

Terminvereinbarung: Am einfachsten über unser Online-Forumlar, oder über die Online-Terminvergabe.

Einleitung

Ursprünglich ist die Stoßwellentherapie bekannt aus der Urologie, wo diese Methode schon seit langer Zeit hauptsächlich bei der Behandlung von Nierensteinen zum Einsatz kommt. Seit den 90er Jahren findet die Stoßwellentherapie auch in der Orthopädie Anwendung. Hier können Sehnenansatzenzündungen (Insertionstendopathien), wie zum Bespiel das Tennisarm sehr gut behandelt werden.
Weitere Therapiemöglichkeiten in der Orthopädie sind:

Die auch als extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bezeichnete Behandlung wird in der Regel gut vertragen und hat eine sehr gute Erfolgsquote.Physikalisch gesehen handelt es sich bei der Stoßwelle um akustische Druckwelle, die mit Hilfe eines Schallkopfes in einer hohen Frequenz und Intensität direkt auf die zu behandelnde Körperregion appliziert wird. In der Orthopädie führt die Stoßwelle zu einer Reizung der behandelten Gewebe, wodurch es zu einer verbesserten Durchblutung und zu komplexen Vorgängen im Zellstoffwechsel kommt. Dies Effekte fördern die Heilung und Schmerzlinderung der erkrankten Strukturen. 

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie hat eine herausragende Bedeutung in der konservativen Therapie des Tennisarm.
Da es sich hierbei aber um eine Reizung bzw. entzündliche Veränderung des Ellenbogengelenks handelt, kommt nicht die zertrümmernde sondern regenerative Wirkung der Stoßwellen hier zum Einsatz.
Durch die Stoßwelle kommt es zur Neoangiogenese (Neubildung von Blutgefäßen) und Freisetzung der schmerzhemmenden Substanz P.
Durch diese Prozesse wird die "Selbstheilung" stimuliert und es kommt zu einer verbesserten Regeneration und einer verkürzten Rekonvaleszenz.
Bei korrekter Anwendung kann durch die Stoßwellentherapie in ca. 80% eine Ausheilung (auch bei chronifizierten Fällen) der typischen Beschwerden bei einem Tennisarm-Syndrom erreicht werden.
Auch hierbei wird eine künstlich erzeugte Schalldruckwelle auf die Außenseite des Körpers gelenkt. Hierzu muss ein Kontaktgel, ähnlich wie bei einer Ultraschalluntersuchung auf die Haut aufgetragen. Danach wird der Schallkopf direkt auf die betroffene Körperstelle positioniert und die Schalldruckwelle in eine hohen Frequenz und Intensität übertragen. Treffen die Wellen, in diesem Fall auf die Haut des Patienten auf, so wird zunächst die Haut, dann das darunter liegende Gewebe in Schwingung versetzt. Die stark energetischen Wellen werden so von Gewebeschicht zu Gewebeschicht weitergegeben, bis sie schließlich auf das betroffene Ellenbogengelenk auftrifft.
Dort kommt es im entzündlich verändertem Sehnengewebe zu der bereits beschriebenen Steigerung der Durchblutung und Effekten im Zellstoffwechsel, welche zu einer Heilung und Schmerzlinderung führt. Bei der Therapie wird die Gesamtenergie in ca. 2000 Einzelimpulsen in einer hohen Frequenz verabreicht. Für die Behandlung des Tennisarm-Syndroms werden 3-5 Sitzungen empfohlen. Die Gewebseffekte durch die Stoßwellentherapie, die zu einer Heilung des Tennisarm-Syndroms führen treten gelegentlich Regel zeitverzögert auf. Das heißt, die Stoßwellentherapie führt manchmal nicht unmittelbar zu einer Schmerzlinderung, sondern erst nach ca. 3-4 Wochen.
Im Orthopaedicum Frankfurt werden die Patienten deshalb nach erfolgter Stoßwellentherapie nochmals nach 4 Wochen zu einer klinischen Nachuntersuchung einbestellt, um dann den Erfolg der Stoßwellentherapie am betroffenem Tennisarm abschließend zu überprüfen.

Kosten

Die Behandlungskosten für eine Stoßwellenbehandlung des Tennisarm-Syndroms werden trotz nachgewiesener Wirksamkeit von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen.
Gesetzlich versicherte müssen deshalb die Kosten für eine Stoßwellenbehandlung selbst tragen. Das Orthopaedicum Frankfurt berechnet im Bereich der gesetzlich Versicherten den kleinst möglichen Betrag. Die Kosten für eine hochenergetische fokussierte Stoßwellentherapie beträgt 86 € pro Sitzung (entsprechend 1,0 facher Satz GOÄ A1800).
Trotzdem sollte in jedem Fall über einen Kostenvoranschlag bei der gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden, da aus unserer Erfahrung zuletzt immer häufiger Anteile der Behandlung auch durch die gesetzliche Krankenkasse (GKV) übernommen wird.
Leider gibt es erhebliche Unterschiede bei den einzelnen Krankenkassen, sodass die Übernahmequote beispielsweise bei der TKK höher ist als bei der AOK.
In jedem Fall handelt es sich um eine Einzelfallentscheidung. Der gesetzlich Versicherte hat leider kein Anrecht, die Kosten auf eine Stoßwellenbehandlung einzufordern.

Bei den privaten Krankenkassen hängt die Kostenübernahme von der zur behandelnden Erkrankung ab. Die Kosten der fokussierten Stoßwellentherapie (ESWT) werden beim  des Tennisarm-Syndroms in der Regel von allen privaten Krankenversicherung übernommen.
Im Einzelfall kann es sinnvoll sein, die Kostenübernahme vor Beginn der Behandlung zu klären. Das Orthopaedicum Frankfurt ist ihnen hierbei gerne behilflich.  

Risiken und Nebenwirkungen

Risiken und Nebenwirkungen der Behandlung des Tennisarm mit der fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT) sind selten.
Zu beachten ist aber, dass es in Einzelfällen zu lokalen Reizungen im Bereich des beschallten Areals kommen kann. So wurden in einigen Fällen Hautrötungen im Bereich der Eintrittsstelle der Schallwellen beschrieben. Manchmal kommt es auch zu einem leichten Bluterguss (Hämatom) im Gewebe, das daher rühren kann, dass ein Blutgefäß, das die Eintrittsbahn der Schallwelle kreuzt, beschädigt wird und es zu einer Einblutung kommt.
Bei der Einnahme von blutverdünnenden Mediamenten, wie z.B. Marcumar, sollte ein erhöhtes Risiko der Blutergussbildung individuell abgeklärt werden. Ein Absetzen der blutverdünnenden Medikamente ist aber vor der Stoßwellenbehandlung nicht zwingend notwendig.

Zu beachten ist aber, dass die Stoßwellentherapie nicht als alleinige Behandlung des Tennisarm zu sehen ist. Sie sollte, wenn die Entscheidung eines Beginns getroffen wurde, ergänzend durchgeführt werden.
Wichtig ist, dass belastende Bewegungen, wie Schwingbewegung des betroffenen Armes oder auch belastende Sportarten in der Zeit der Behandlung stark reduziert oder ganz ausgelassen werden sollten. Auch wenn es durch die Stoßwellentherapie zunächst zu einer Schmerzverbesserung kommt, sollte nicht der Fehler begangen werden, gleichzeitig mit armbelastenden Übungen oder Sportarten zu beginnen. Auch sollte parallel eine adäquate medikamentöse Schmerzbehandlung durchgeführt werden, die die Schmerzen weiterhin reduzieren sollten. Zu nennen wären hier Schmerzmedikamente aus der Gruppe der NSAR (nicht steroidale Antirheumatika, wie Ibuprofen oder Diclofenac).
Auch können kühlende Maßnahmen die schmerzlindernde Wirkung der Stoßwellentherapie reduzieren und so zu einer baldigen Befundverbesserung führen. Bei der Behandlung des Tennisarm-Syndroms im Orthopaedicum Frankfurt  hat sich sich kombinierte Therapie mit der fokussierten Stoßwellentherapie und einer lokale Infiltrationstherapie mit antiphlogistischen (entzündungshemmenden) Medikamenten als sehr effektiv erwiesen. 

Terminvereinbarung Ellenbogensprechstunde

Dr. Matthias Fischer - Sportmediziner und Orthopäde Dr. Nicolas Gumpert - Sportmediziner und Orthopäde Das Orthopaedicum Frankfurt befasst sich als Schwerpunktzentrum mit Erkrankungen des Ellenbogens.

Die gegebenen Informationen helfen der Erschließung einer Diagnose, können aber eine persönliche Untersuchung und Beratung nie ersetzen.
Wir beraten Sie gerne in unserer Ellenbogen- sprechstunde! Unsere Ellenbogenspezialisten im Orthopaedicum Frankfurt sind Dr. Matthias Fischer und Dr. Nicolas Gumpert.

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